Wofür steht PICARD?
PICARD lässt sich am treffendsten als traditionsreiche deutsche Taschen- und Lederwarenmarke mit funktionalem, breit angelegtem Sortiment beschreiben.
Die Marke wurde 1928 von Martin Picard und seinen Söhnen Alois und Edmund in Obertshausen im Raum Offenbach gegründet. Ihre Wurzeln liegen im Feintäschnerhandwerk, doch schon ab 1935 gehörte die Serienproduktion von Taschen zur Unternehmensgeschichte. Diese Verbindung aus handwerklicher Herkunft und industrieller Serienkompetenz prägt die Einordnung bis heute.
Wer bei PICARD ausschließlich an klassische Ledertaschen denkt, greift deshalb zu kurz. Das Angebot umfasst unterschiedliche Taschenformen für Damen und Herren, Business- und Reiseartikel, Kleinlederwaren sowie Modelle aus Nylon und weiteren lederfreien Materialien.
Drei Stärken im aktuellen Programm
Die Produktwelten zeigen, dass PICARD Taschen nicht nur nach Stil, sondern auch nach ihrem Einsatz organisiert.
Alltag zwischen klassisch und modisch
Schultertaschen, Shopper, Beutel- und Henkeltaschen sowie Rucksäcke bilden eine breite Basis. Neben zeitlos gedachten Formen setzt die Marke saisonal auch auf modische Details und Farben.
Business mit Organisationsfokus
Aktentaschen, Laptoptaschen, Schreibmappen, Stifteetuis und teils Kabelorganizer gehören zum eigenständigen Businessbereich. Bei einzelnen Modellen stehen Innenfächer und mobile Arbeitsausstattung sichtbar im Vordergrund.
Reise und Taschenwechsel
Travel umfasst Kultur- und Reisetaschen sowie Reiseaccessoires. Eine besondere Rolle spielen die Switchbag-Organizer: Sie bündeln persönliche Dinge nach dem Bag-in-Bag-Prinzip und erleichtern den Wechsel zwischen Taschen.
Alltag zwischen klassisch und modisch
Geeignet für unterschiedliche Tagesbedarfe statt nur für einen einzelnen Anlass.
Business mit Organisationsfokus
Ausstattung, Gerätegröße und Polsterung sind stets modellabhängig.
Reise und Taschenwechsel
Je nach Modell können diese Organizer auch eigenständig nutzbar sein.
Leder ist Kern, aber nicht das ganze Bild
Leder bleibt im sichtbaren Kern von PICARD besonders bei klassischen Taschen und im Businesssegment präsent. Dort finden sich je nach Modell unterschiedliche Lederarten und Verarbeitungen. Material, Futter, Verschluss und Innenaufteilung lassen sich jedoch nicht von einer Serie auf das gesamte Sortiment übertragen.
Daneben führt PICARD Nylon als leichtere, lederfreie Option, unter anderem bei Taschen, Rucksäcken und Switchbags. In den Shopfiltern erscheinen außerdem Materialien und Bezeichnungen wie recyceltes PU, Kunstleder, LEFA und Synthetik. Daraus sollte keine pauschale Recycling- oder Nachhaltigkeitsaussage abgeleitet werden: Zusammensetzung und mögliche Rezyklatanteile gehören auf die Detailseite des konkreten Artikels.

Für die Auswahl ist diese Bandbreite vor allem praktisch. Wer eine traditionelle Ledertasche sucht, findet bei PICARD ebenso Anknüpfungspunkte wie Menschen, die eine leichtere oder lederfreie Tasche für Alltag, Reise oder Organisation bevorzugen.
Für wen PICARD besonders naheliegt
Die Marke ist vor allem dann interessant, wenn nicht ein einziges Taschenideal gesucht wird, sondern eine Auswahl zwischen Anlass, Alltag und Funktion.
Klassische Taschenformen sind gefragt
Schultertaschen, Shopper, Umhängetaschen, Rucksäcke und kompakte Abendformate gehören sichtbar zum Sortiment.
Organisation zählt im Alltag oder Büro
Business- und Travel-Bereiche sowie die Switchbag-Organizer richten sich an Menschen, die Fächer, Zubehör oder einen einfachen Taschenwechsel schätzen.
Die konkrete Herkunft wird bewusst geprüft
Wer gezielt eine in Deutschland gefertigte Tasche sucht, sollte ausschließlich auf die ausdrückliche Made-in-Germany-Kennzeichnung des einzelnen Artikels vertrauen.
Material soll auswählbar sein
Das Angebot erlaubt die Entscheidung zwischen Leder und lederfreien Optionen, ohne die Marke auf eines von beidem zu reduzieren.
Nicht nur für den formellen Auftritt
PICARD deckt kleine Abend- und Ausgehformate ebenso ab wie geräumigere Schulter- und Beuteltaschen für Stadt und Alltag. Bei kompakten Taschen steht der Platz für Essentials im Vordergrund; bei größeren Modellen können Innenfächer, Reißverschlussfächer oder zusätzliche Trageoptionen den Unterschied machen. Wie viel tatsächlich hineinpasst, hängt von Innenmaßen, Volumen und Konstruktion des jeweiligen Modells ab.
Im Businessbereich ist die Marke besonders dann plausibel, wenn eine Tasche Dokumente, Arbeitszubehör oder mobile Geräte organisieren soll. Dennoch sollte „Business“ nicht mit einer Zusage für jedes Notebook verwechselt werden. Nur ausdrücklich ausgewiesene Laptop- oder Tablet-Fächer geben Auskunft über Format und Schutz.
Unterm Strich wirkt PICARD weniger wie eine Marke für ein enges Stilbild als wie ein Taschenanbieter für verschiedene Alltagssituationen: von der eleganten kleinen Tasche über den funktionalen Tagesbegleiter bis zur organisierten Büro- und Reiseausstattung.
Aktuelle PICARD-Taschen im Produktkontext
Eine deutsche Taschenmarke mit breiterem Profil
PICARD steht für eine deutsche Lederwarenmarke aus Obertshausen, deren Feintäschnerwurzeln und Seriengeschichte gleichermaßen relevant sind. Die Marke verbindet klassische Ledertaschen mit Business-, Reise- und lederfreien Produktwelten und bietet damit mehr als reine Anlassmode.
Besonders klar profiliert ist PICARD dort, wo funktionale Taschenorganisation gefragt ist: im Businessbereich, bei Travel-Zubehör und mit dem Switchbag-Prinzip. Wer Wert auf eine deutsche Fertigung legt, findet ausgewählte Made-in-Germany-Linien – sollte die Herkunft jedoch immer direkt am konkreten Produkt prüfen.



